Archive | Ankündigungen RSS for this section

Ankündigung: Nacht der Philosophie, am 30. Mai 2017

Advertisements

“Pathologie im Wandel” – Festsymposium zum 70. Geburtstag von Prof. Walter Feigl

Das Symposium zu Ehren von Prof. Walter Feigl findet am

9. Juni 2016
ab 17:00 Uhr (c.t.)
in der Gesellschaft der Ärzte (Billrothhaus, Frankgasse 8, 1090 Wien – im Festsaal) statt.

Prof. Walter Feigl (Pathologe)

Moderation: Martin Susani

Vortragende: Martin Susani, Roland Sedivy, Hendrik Jan Ankersmit, Eduard Winter, Verena Hofecker und Susanne Gerit Kircher

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier:  Festsymposium-Pathologie_im_Wandel-09062016

Anmeldung ist erwünscht (siehe Emailadresse im Programm)!

Adolf Holl und Marina Marcovich: “Mensch 2.0 – Seele 2.0? Die Cyborgs und der liebe Gott

Mittwoch , 1.6.2016, 19:00 Uhr

Tickets erhältlich über http://www.ticketgarden.com
Ticketvorverkauf: 10€ Normalpreis, 6€ für Studierende
Abendkasse: Vorverkaufspreis + 2€

Philogreissler Café
Kaiserstraße 35
1070 Wien

Im Leben des westlich aufgeklärten Menschen verliert der Glaube an das Überirdische immer mehr an Bedeutung. Die Wissenschaften, besonders die Naturwissenschaften, haben zu einer – wie Max Weber es nennt – Entzauberung der Welt geführt. Mit Hilfe der Technik schiebt der Mensch seine natürlichen Grenzen immer weiter hinaus.

Im Gegensatz hiezu wird gerade in der letzten Zeit die Seele wieder stark thematisiert. Bekommt der Mensch inmitten von Cyborgs plötzlich wieder Sehnsucht nach dem Göttlichen Funken?

Oder brauchen Cyborgs keine Seele?


Adolf Holl (geb. 1930) – österr. Theologe, Religionssoziologe, katholischer Querdenker, Philosoph, Autor und suspendierter Priester.

Marina Marcovich (geb. 1952) – Kinderärztin und Intensivmedizinerin mit philosophischer Ausbildung

Mitglieder der PhiloMedGes bei der “Nacht der Philosophie” 2016

Marcovich-Nacht_der_Philosophie2016

25. Mai. 2016, 19:00 Uhr

MARINA MARCOVICH & GERNOT BÖHME:

“Sind wir  noch zu retten? Der Mensch als Auslaufmodell im technischen Zeitalter”

philogreisslerei, Kaiserstraße 35, 1070 Wien
Eintritt frei!

Hofbauer-Nacht-der-Philosohie-2016

25. Mai 2016, 19:00 Uhr

HELMUT HOFBAUER:

“Ich denke (nicht meine Gedanken), also bin ich (nicht)”

zur rezeption, Große Sperlgasse 6, 1020 Wien
Eintritt frei!

Hier finden Sie meinen Vortrag zur Nachlese: “Ich denke (nicht meine Gedanken), also bin ich nicht”

Die “Nacht der Philosophie”  wird veranstaltet von der Gesellschaft für Angewandte Philosophie

Feature in Radio Ö1: “Ist der Patient ein Mensch?”

In der Sendereihe “Von Tag zu Tag”

am Dienstag, den 29. März 2016 um 14:05 Uhr

spricht Rainer Rosenberg mit dem Generalsekretär der Gesellschaft für Philosophie und Medizin, Lukas Kaelin,

über den neu erschienenen Band Ist der Patient ein Mensch? (LIT-Verlag  2015):

radio_oe1-ist_der_patient_ein_Mensch-29maerz2016

“Von Tag zu Tag” vom 29. 3. 2016 – Audio

Ecce Cyborg. Der Transhumanismus als medizinphilosophisches Problem

Die Gesellschaft für Philosophie und Medizin in Kooperation mit dem Verein philomedia (www.philomedia.at)

lädt ein zu einem

Vortrag mit Diskussion:

Dr. Marina Marcovich:

Ecce Cyborg. Der Transhumanismus als medizinphilosophisches Problem

Ort: Clubraum philomedia, Josefsgasse 1, 1080 Wien

Zeit: Dienstag, der 8. März 2016, 19:00 c.t.

(Clubbeitrag des Vereins philomedia: 10€)

Marina Marcovich

Dr. Marina Marcovich ist davon überzeugt: Der Transhumanismus wird kommen. Man wird immer mehr Geräte und künstliche Teile in uns einbauen. Human enhancement, die Verbesserung des Menschen mit Mitteln der Technik und der Chemie, wird in baldiger Zukunft ein wichtiges Thema sein. Wie sollen wir mit dieser Entwicklung umgehen?

 

Soeben erschienen: Ist der Patient ein Mensch? (Sammelband)

Soeben erschienen im LIT Verlag (Münster, 2015): Helmut Hofbauer, Lukas Kaelin, Hendrik Jan Ankersmit, Walter Feigl (Hg.): Ist der Patient ein Mensch?

Taschenbuch, 184 Seiten, 29.90 EUR.

ISBN: 978-3-643-50708-2

In der Reihe: Ethik der Lebenswelten, Band 5, hg. v. Peter Kampits.

Sie können das Buch hier bestellen.

Hofbauer Kaelin Ankersmit Feigl Ist der Patient ein Mensch Titelbild

Dieses Buch stellt die Frage, ob der Patient/die Patientin heute noch ein Mensch ist. Oder ob die gegenwärtige Medizin nicht anstatt Menschen einzelne Organe, Bildschirmbilder oder Datensätze behandelt.

Die Fragestellung verdankt sich dem beispiellosen Erfolg der Medizin in den letzten Jahrzehnten. Dieser Erfolg, wiewohl grundsätzlich etwas Gutes, bereitet Unbehagen: Könnten wir in einer “Medizin ohne Menschen” enden?

Hofbauer Kaelin Ankersmit Feigl Ist der Patient ein Mensch Inhaltsverzeichnis

Die Beiträgerinnen …

– Lukas Kaelin, Gabriele Baumann, Hendrik Jan Ankersmit, Renate Heinz, Claus G. Krenn, Alexander Lapin, Sigrid Pilz/Margot Ham-Rubisch, Petra Herczeg, Klaus Spiess/Lucie Strecker/Paul Ferstl, Helmut Hofbauer und Peter Kampits –

…probieren sehr unterschiedliche Antworten auf die gestellte Frage: Ist der Patient ein Mensch?

Sie reichen von Nachweisen der Anstrengungen, die unternommen werden, damit in einzelnen Bereichen der Medizin das Menschsein oder Person-Sein des Menschen Berücksichtigung findet, bis hin zu Beschreibungen von Situationen, in welchen es der ärztlichen Professionalität und damit auch der Patientensicherheit förderlich ist, PatientInnen-Körper bloß als biologische Präparate zu betrachten.

Auf noch grundsätzlicherer Ebene werden Fragen gestellt wie z.B. ob denn eigentlich der Arzt/die Ärztin heute noch ein Mensch sei (etwa angesichts finanzieller Zwänge im Gesundheitssystem) oder ob nicht vielleicht heute sogar unser gesamtes Begriffskonzept vom Menschen im Krankenbett liege – in dem Sinne nämlich, dass wir aus anthropologischer Sicht (die Wissenschaft vom Menschen betreffend) nicht mehr dazu bereit sind, uns zu einer gehaltvollen Vorstellung vom Menschsein zu bequemen.